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Moderne Gebäude sind heute sehr gut isoliert und daher nahezu
luftdicht konstruiert, wodurch das Haus an Komfort gewinnt, da keine kalte Zugluft entstehen kann und die Heizkosten sinken, da die Wärme im Haus gehalten wird. Der Nachteil: Wenn nicht
richtig gelüftet wird, kann sich schnell Schimmel bilden, da die Luftfeuchtigkeit ohne richtiges Lüften zu hoch ist.
Richtiges Lüften beugt also Schimmel vor, doch nur wenige
wissen, wie es richtig funktioniert. Schimmelpilzbefall ist in deutschen Wohnungen somit zur häufigsten Ursache von Bauschäden geworden. Die weit verbreitete Annahme, die Fenster den
ganzen Tag lang „auf Kipp“ stehen zu haben, führe dazu, dass sich die Feuchtigkeit im Raum verflüchtige, ist leider falsch – diese Lösung treibt lediglich die Heizkosten in
die Höhe, da die Wärme stetig entweicht.
Richtiges Lüften verhindert also nicht nur Schimmelbefall, sondern spart auch noch Heizkosten – aber wie lüftet man richtig? Die
einzige wirkungsvolle Maßnahme ist das Stoßlüften. Darunter versteht man ein kurzzeitiges Öffnen (5 Minuten sind oft schon genug) mindestens zweier Fenster oder Außentüren eines Raumes.
Durch den dadurch entstehenden starken Luftzug wird die verbrauchte Luft aus dem Zimmer „gesaugt“ und durch Frischluft ausgetauscht. Dieses Verfahren sollte, trotz der Kälte, auch
im Winter 3-4 Mal am Tag durchgeführt werden, um eine angenehme Luftqualität zu erzeugen und dem Schimmel vorzubeugen.
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